Brockhaus schließt Bikeleasing-Verkauf an Decathlon ab
Die Brockhaus Technologies AG hat die Veräußerung ihres Mehrheitsanteils von rund 52 Prozent an der Bikeleasing-Gruppe unter Dach und Fach gebracht. Übernommen hat das Paket DECATHLON PULSE, ein vollständig zum französischen Sportartikelriesen DECATHLON gehörendes Unternehmen. Nach Steuern und Transaktionskosten verbleiben bei Brockhaus zum Stichtag Ende Juni vorläufig etwa 240 Millionen Euro – ein Wert, der die bereits im Herbst vom Unternehmen kommunizierte Modellrechnung trifft. Wie hoch der endgültige Preis ausfällt und ob Nachzahlungen anfallen, solle sich laut Brockhaus in der zweiten Jahreshälfte klären. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Mit dem erfolgreichen Vollzug der Transaktion haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir freuen uns, Bikeleasing in bestmögliche Hände zu übergeben und dabei einen attraktiven Wertbeitrag für unsere Aktionäre realisiert zu haben”, so Gründer und CEO Marco Brockhaus am Mittwoch.
Für Brockhaus bedeutet der Abschluss den Zufluss jener Mittel, die weitgehend den Aktionären zugutekommen sollen. Anfang Juni hatte die Gesellschaft angekündigt, etwa 180 Millionen Euro aus dem Erlös auszukehren. Die Entscheidung darüber trifft die Hauptversammlung am 19. August 2026.
Während der etwa fünfjährigen Zugehörigkeit zu Brockhaus legte Bikeleasing kräftig zu: Der Umsatz hat sich mehr als verdreifacht, das bereinigte EBITDA konnte trotz hoher Investitionen um mehr als das Doppelte gesteigert werden. Parallel weitete sich die Kundenbasis der Bikeleasing-Plattform von rund 28.000 auf etwa 83.000 Firmen aus, die Zahl der berechtigten Beschäftigten stieg von 1,3 auf über 4 Millionen. Sechs ergänzende Zukäufe – unter anderem Probonio und Ridepanda – begleiteten diesen Ausbau.

