Finexity: Unterm Strich bleibt ein Verlust
Die Finexity Group, Betreiberin einer Handelsplatzinfrastruktur für tokenisierte Wertpapiere, hat ihre endgültigen Zahlen für 2025 vorgelegt. In der Finexity AG selbst fallen keine Außenumsätze an, weshalb deren Kennzahlen das operative Geschäft nur eingeschränkt abbilden: Der Umsatz der AG ging leicht auf 1,4 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro zurück, der Jahresfehlbetrag weitete sich auf 1,2 Millionen Euro nach 0,6 Millionen Euro aus. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Aussagekräftiger sind nach Angaben des m:access-notierten Unternehmens die Pro-forma-Zahlen der Gruppe: Hier stieg der Umsatz mit den operativen Tochtergesellschaften auf 7,9 Millionen Euro nach 6,8 Millionen Euro, der Jahresfehlbetrag lag bei 3,8 Millionen Euro. Eingerechnet ist bereits der Kauf der Effecta GmbH, dessen Inhaberkontrollverfahren allerdings noch nicht abgeschlossen ist.
„Die operative Entwicklung entspricht unseren Erwartungen. Das negative Ergebnis erklärt sich durch erhöhte Aufwendungen im Zuge unserer Zukäufe. Mit der dynamisch zunehmenden Akzeptanz und steigenden Nutzung tokenisierter Wertpapiere sehen wir beste Voraussetzungen, Umsatz und Ergebnis in den nächsten Jahren deutlich zu verbessern”, so Paul Huelsmann, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft. Konkrete Zahlen zum Ausblick nennt Finexity nicht.

