HMS Bergbau: Hinter dem Gewinnsprung stecken vor allem Bucheffekte
Die HMS Bergbau AG hat ihre testierten Zahlen für 2025 vorgelegt und damit die bereits zuvor veröffentlichten vorläufigen Werte weitgehend bestätigt. Das EBITDA des Rohstoffhändlers verdreifachte sich rund auf 60,1 Millionen Euro nach 20,1 Millionen Euro, der Jahresüberschuss stieg auf 54,8 Millionen Euro nach 13,2 Millionen Euro. Allerdings sind die Zahlen nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar, da HMS Bergbau erstmals nach dem Standard IFRS bilanziert. Allein daraus ergaben sich positive einmalige Bewertungseffekte von rund 37 Millionen Euro, vor allem aus der Erstkonsolidierung der Kohlemine Maatla Resources in Botswana. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Der Konzernumsatz sank wegen niedrigerer Rohstoffpreise auf 1,22 Milliarden Euro nach 1,36 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet HMS einen Umsatzsprung auf 2 Milliarden Euro und ein EBITDA von 55 Millionen Euro. Darin enthalten ist erneut ein einmaliger Bewertungseffekt von voraussichtlich 20 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung des südafrikanischen Bergbauunternehmens Hoshoza Resources Vryheid.
Bereinigt um diesen Sondereffekt soll das EBITDA 2026 von 23,1 auf 35 Millionen Euro steigen. HMS verweist auf den Ausbau seiner Aktivitäten in den Bereichen Flüssigbrennstoffe und Rohstoffproduktion und sieht sich über den Kohlehandel hinaus zunehmend als integriertes Rohstoffhaus aufgestellt.

