NZWL: Rote Zahlen für 2025
Die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH (NZWL) hat das Geschäftsjahr 2025 mit rückläufigen Zahlen abgeschlossen. Der Umsatz des Automobilzulieferers sank auf 160,2 Millionen Euro nach 174,7 Millionen Euro, das operative EBITDA auf 16,2 Millionen Euro nach 20,2 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Konzernverlust von 0,6 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die liquiden Mittel des Anleihe-Emittenten erhöhten sich von 13,9 auf 19,4 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Einzelne Bereiche entwickelte sich positiv: Der Umsatzanteil von Komponenten für Elektro- und Hybridantriebe stieg auf 28,6 Millionen Euro oder rund 18 Prozent des Konzernumsatzes nach 12 Prozent im Vorjahr, auch das Nutzfahrzeuggeschäft wuchs. Es sei „gelungen, unser Zukunftsgeschäft weiter auszubauen”, so Hubertus Bartsch, Geschäftsführer der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH.
Dennoch verfehlte NZWL 2025 das angepeilte Umsatzwachstum sowie die angepeilte leichte Ergebnisverbesserung, was das Unternehmen mit einer volatilen Nachfrage im zweiten Halbjahr, verzögerten Serienanläufen in der Elektromobilität und der schwachen Nachfrage im Premium-Sportwagensegment begründet. Hinzu kamen Ergebnisbelastungen aus Kosten für die Emission der Unternehmensanleihe 2025/2030 und Wertberichtigungen auf noch in Verhandlung befindliche Kompensationsansprüche.
Für 2026 erwartet NZWL auf Basis des Auftragsbestands ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent sowie eine Verbesserung von EBITDA und Konzernergebnis.

