Mister Spex lagert Logistik und Produktion aus und schließt Standort Spandau
Der Optiker Mister Spex übergibt seine Logistik- und Produktionsleistungen an externe Partner und schließt dafür Ende 2026 seinen Logistikstandort Berlin-Spandau. Die Logistik – darunter Warehousing, Inbound- und Outbound-Prozesse sowie das Retourenmanagement – übernimmt künftig der Dienstleister Arvato. Die Produktion verkaufsfertiger Brillen und Sonnenbrillen mit Sehstärke geht vollständig an den Glashersteller Rodenstock, mit dem Mister Spex bereits beim Premium-Glasportfolio zusammenarbeitet. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Aus dem Schritt erwartet das Unternehmen nicht näher bezifferte positive Effekte auf Profitabilität und Kostenflexibilität. „Unser Ziel ist ein datengetriebenes Omnichannel-Modell mit einer Asset-Light-Struktur, das profitabel wächst. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern ist dafür ein wichtiger Baustein”, so Tobias Krauss, CEO von Mister Spex.
Die Überführung der Prozesse soll im Lauf der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen, die vollständige Übernahme durch die Partner ist zum Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen. Von der Standortschließung sind rund 125 Mitarbeitende betroffen, für die Mister Spex nach eigenen Angaben ein Unterstützungspaket zur finanziellen Absicherung und beruflichen Neuorientierung vorbereitet hat.

