OHB nimmt mit aufgestockter Privatplatzierung 482 Millionen Euro ein
Der Raumfahrtkonzern OHB hat seine Privatplatzierung bei institutionellen Investoren abgeschlossen. Wegen der hohen Nachfrage wurde das Gesamtvolumen um rund 50 Millionen auf 900 Millionen Euro aufgestockt. Platziert wurden gut 1,6 Millionen neue OHB Aktien sowie knapp 1,4 Millionen bestehende Papiere aus dem Bestand des Finanzinvestors KKR, jeweils zu einem Preis von 300,00 Euro je Aktie. OHB selbst fließen aus der Ausgabe der neuen Aktien rund 482 Millionen Euro zu, die Erlöse aus den bestehenden Aktien gehen an KKR. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Das sehr starke Interesse von verschiedensten Investoren sowohl aus Deutschland als auch von thematischen Sektorenfonds und globalen Blue-Chip-Fonds bestätigt, dass OHB im Zentrum der boomenden europäischen Raumfahrtindustrie steht“, sagt Marco Fuchs, OHB-Vorstandsvorsitzender.
An der Eigentümerstruktur ändert sich nur wenig: Die Familie Fuchs gibt keine Aktien ab und bleibt mit über 60 Prozent Mehrheitsaktionärin, KKR hält künftig knapp 20 Prozent. Der Streubesitz steigt auf gut 20 Prozent. Der Handel mit der ersten Tranche der neuen Aktien soll am 26. Juni 2026 im Prime Standard beginnen, die zweite Tranche folgt am 14. Juli.
Im Anschluss an die Platzierung können Aktionäre vom 25. Juni bis 8. Juli 2026 im Rahmen eines Bezugsrechtsangebots neue OHB Aktien zeichnen, ebenfalls zu 300,00 Euro. Das Bezugsverhältnis liegt bei 45:4. Werden dabei sämtliche neuen Aktien ausgegeben, erhöhen sich die Bruttoerlöse für OHB auf rund 511 Millionen Euro. Die Bezugsrechte sind vom 25. Juni bis 3. Juli an der Frankfurter Börse handelbar.



