OHB: Kapitalerhöhung in mehreren Schritten
OHB gibt die Details einer Kapitalerhöhung bekannt. Die Gesellschaft will bis zu 1,7 Millionen neue Aktien ausgeben. Der Bezugspreis je Aktie liegt bei 300,00 Euro. So können brutto bis zu 510,7 Millionen Euro in die Kasse von OHB kommen. Auch ein Altaktionär wird Aktien abgeben. So wird der Streubesitz erhöht werden. Liegt er bisher bei 5,7 Prozent, können daraus später 19,2 Prozent werden. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Es wird bei der Finanzierungsrunde zunächst eine Privatplatzierung bei institutionellen Investoren geben. Dies wird über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren geschehen, das bis zum 24. Juni dauern wird. Angeboten werden dabei 2,833 Millionen Aktien. Davon stammen rund 1,6 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, der Rest kommt von einem Altaktionär.
Altaktionäre können danach ebenfalls neue Aktien zeichnen. Die Zeichnungsfrist läuft vom 25. Juni bis zum 8. Juli. Dabei werden rund 0,1 Millionen Aktien offeriert werden. Für 45 alte Aktien können vier neue Papiere gezeichnet werden.
Der Großaktionär KKR wird bis zu 1,228 Millionen Aktien abgeben. Nach der Kapitalerhöhung sinkt der Anteil von KKR an OHB auf mehr als 20 Prozent. Die Familie Fuchs trennt sich nicht von OHB-Papiere. Sie bleibt Mehrheitsaktionär mit mehr als 60 Prozent.
Marco Fuchs, OHB-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Die Kapitalerhöhung eröffnet uns Wege, um unsere strategischen Ziele umzusetzen: Wir wollen die Industrialisierung beschleunigen, in Trägerraketen investieren sowie attraktive M&A-Optionen prüfen.“
Mit dem frischen Geld will OHB Kapazitäten ausbauen und Akquisitionen tätigen. Auch soll es Investitionen in Trägerraketen geben.
Die Aktien von OHB gewinnen 1,0 Prozent auf 396,50 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten steigt die Aktie um 460 Prozent an.



