123fahrschule konkretisiert die Prognose für 2026
Schon seit längerer Zeit ist klar, dass 123fahrschule 2026 ein EBITDA von 1,5 Millionen Euro bis 2,5 Millionen Euro erwartet. Heute äußern sich die Kölner auch zu ihren Umsatzerwartungen. Demnach soll es im laufenden Jahr bei 123fahrschule einen Umsatz von 26 Millionen Euro bis 29 Millionen Euro geben. Im ersten Quartal erwirtschaftete 123fahrschule einen Umsatz von 6,7 Millionen Euro und ein EBITDA von 0,56 Millionen Euro.
Die Bundesregierung hat die Fahrschulreform auf den Weg gebracht, die am 1. Januar 2027 in Kraft treten könnte. Bundestag und Bundesrat müssen darüber aber noch entscheiden. Sollten auch diese grünes Licht geben, ist 123fahrschule für die Zukunft sehr zuversichtlich.
Dazu Vorstand Boris Polenske: „Für uns beginnt jetzt die Phase, in der wir die Infrastruktur, die wir über Jahre aufgebaut haben, konsequent in Wachstum übersetzen können.“
Erwartet wird dann nach internen Berechnungen für 2029 ein möglicher Umsatz von bis zu 90 Millionen Euro. Das EBITDA könnte dann auf 20 Millionen Euro bis 25 Millionen Euro ansteigen. 2027 soll es einen Umsatz von rund 35 Millionen Euro geben.
Bis 2028 will 123fahrschule in den größten 30 deutschen Städten aktiv sein, aktuell arbeitet die Gesellschaft in 12 dieser Städte. Derzeit liegt der Marktanteil von 123fahrschule bei 1,5 Prozent. Er könnte bis 2029 auf rund 10 Prozent ansteigen.
Boris Polenske: „Wenn man hochrechnet, was 18 weitere Städte mit digitalem Theoriegeschäft, Simulatoren und Plattformerlösen bedeuten, dann wird klar, warum wir für die Jahre ab 2027 sehr zuversichtlich sind. Jede neue Stadt ist nicht nur ein weiterer Standort, sondern ein weiterer Knotenpunkt in einem Netzwerk, welches mit jeder Erweiterung stärker und skalierbarer wird.“
Die Aktien von 123fahrschule gewinnen 19,7 Prozent auf 2,80 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 45 Prozent verloren. Die 52-Wochen-Spanne reicht von 2,20 Euro bis 4,40 Euro.
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