EverYield: Ab 2028 merklich bessere Zahlen
EverYield AG baut eine integrierte Plattform zur Klärschlammverwertung auf, die Entsorgungsinfrastruktur, Energieerzeugung und Phosphorrückgewinnung verbindet. Zur Finanzierung der ersten Standorte begibt das Wiener Unternehmen eine Infrastrukturanleihe mit einem Kupon von 9,00 Prozent, die bei Vollplatzierung rund 29,1 Millionen Euro netto einbringen soll.
GBC AG hat ein Investor Education Factsheet ohne Einstufung veröffentlicht, sieht das Modell bei erfolgreichem Projektverlauf aber auf einem steilen Wachstumspfad. „Auf Basis unserer Modellannahmen könnte EverYield bis zum Laufzeitende der Anleihe im Jahr 2032 bis zu zehn Anlagen bzw. umsatzwirksame Anlagenäquivalente betreiben”, so die Analysten in ihrer Studie zu dem Anleihe-Emittenten. Der Umsatz soll von 5,5 Millionen Euro im Jahr 2026 auf 220 Millionen Euro im Jahr 2032 steigen, das EBITDA von 3,3 auf 130 Millionen Euro. Ab dem Jahr 2028 sollen sich Bonitätskennzahlen merklich verbessern, auch die Schuldendienstfähigkeit der EverYield AG nehme in dem Modell damit rechnerisch zu.
GBC sieht in der Anleihe einen frühen Zugang zu einem skalierbaren Infrastrukturmodell mit regulatorischer Rückendeckung und wachsender Relevanz im Markt.

