Fabasoft steigert EBIT auf Rekordwert - Entwicklung von KI-Anwendungen
Der Linzer Softwarekonzern Fabasoft hat im Geschäftsjahr 2025/2026 Höchstwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Die Umsatzerlöse stiegen auf 90,0 Millionen Euro nach 86,8 Millionen Euro im Vorjahr, das EBIT kletterte auf 15,7 Millionen Euro nach 13,3 Millionen Euro – die EBIT-Marge verbesserte sich damit auf 17,4 Prozent nach 15,3 Prozent. Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze, die um 12,5 Prozent auf 54,9 Millionen Euro zulegten und inzwischen 61,0 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Unter dem Strich steigt Fabasofts Gewinn von 9,1 Millionen Euro auf 10,8 Millionen Euro.
Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 41,8 Millionen Euro. Rückläufig war der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit, der 20,2 Millionen Euro erreichte nach 23,1 Millionen Euro im Jahr zuvor.
„Selbst unter herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten wir uns im Markt behaupten und historische Höchstwerte erzielen”, sagt Fabasoft CEO Helmut Fallmann. „Wer die Kontrolle über seine Daten und Prozesse behält, gewinnt die Freiheit, seine Organisation wirklich weiterzuentwickeln. Die Fabasphere schafft genau das: ein europäisches Ökosystem, das Sicherheit und Geschwindigkeit nicht als Widerspruch begreift, sondern beides konsequent verbindet”, so der Manager am Freitag.
Hoch bleibt die Forschungsintensität: Mit 26,5 Millionen Euro entfielen 29,4 Prozent des Umsatzes von Fabasoft auf Forschung und Entwicklung, schwerpunktmäßig auf KI-Anwendungen innerhalb der Fabasoft-Lösungen. Der Hauptversammlung am 8. Juli 2026 wollen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,50 Euro je Fabasoft Aktie vorschlagen.
Die Fabasoft Aktie notiert bei 12,85 Euro mit 10,78 Prozent im Plus.


