M1 Kliniken verdient im Beauty-Geschäft deutlich mehr
Nach dem Verkauf ihrer Pharmahandels-Tochter konzentriert sich die M1 Kliniken AG nun auf das Geschäft mit Schönheitsbehandlungen: Im ersten Quartal 2026 kletterte das EBIT des Beauty-Segments um 37,6 Prozent auf 9,2 Millionen Euro, während der Umsatz um 5,7 Prozent auf 27,1 Millionen Euro zulegte. Die operative Marge sprang damit auf 33,9 Prozent nach 26,0 Prozent im Vorjahr. Treiber waren nach Angaben des Unternehmens vom Mittwoch effizientere Abläufe und der gezielte Ausbau ärztlicher Kapazitäten. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Konzernzahlen fielen dagegen erwartungsgemäß niedriger aus, da die Ende Januar an die Phoenix Group verkaufte HAEMATO Pharm GmbH nicht mehr zur Gruppe zählt: Der Umsatz halbierte sich auf 46,8 Millionen Euro, das EBIT lag bei 5,0 Millionen Euro und enthält zudem einen buchhalterischen Sondereffekt aus der Entkonsolidierung. Mit dem Rückzug aus dem Handelsgeschäft ist die strategische Neuausrichtung abgeschlossen.
Bis 2029 strebt M1 Kliniken im Beauty-Segment einen Umsatz von 200 bis 300 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 20 Prozent an.
Die M1 Kliniken Aktie notiert bei 19,02 Euro mit 1,25 Prozent im Minus.



