Merck Aktie: Jefferies stuft ab – JPMorgan und DZ Bank bleiben überzeugt
Merck KGaA hat das erste Quartal stark abgeschlossen und die Jahresprognose angehoben. Drei Häuser haben reagiert, die Einschätzungen gehen jedoch auseinander: Während JPMorgan und DZ Bank die Unterbewertung der Darmstädter betonen, vollzieht Jefferies nach einem Analystenwechsel eine deutliche Kehrtwende. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Analysten vollziehen dabei einen Schnitt: Das Jefferies-Kursziel für die Merck Aktie fällt von 180 auf 129 Euro, die Einstufung wechselt von einer Kaufempfehlung auf „Hold”. Es ist die erste Analyse des neuen zuständigen Analysten und zugleich die erste Merck-Bewertung durch Jefferies seit Jahren. Das mittelfristige Wachstum sei auf dem aktuellen Kursniveau fair eingepreist. Innovationen könnten jedoch für positive Entwicklungen sorgen.
JPMorgan bestätigt ihr „Overweight” für die Merck-Aktie mit einem Kursziel von 150 Euro. Das prognostizierte Gewinnwachstum des Pharma-Konzerns aus Darmstadt für die Jahre 2027 bis 2030 liege mit 9 Prozent im Durchschnitt pro Jahr am oberen Ende des europäischen Pharmavergleichs. Erreicht Merck die Jahresziele für 2026, dürfte das Anlegervertrauen in die Wachstumsnachhaltigkeit wachsen und die bestehende Unterbewertung schrittweise abgebaut werden.
Die DZ Bank hebt den fairen Wert von 150 auf 153 Euro an und bestätigt ihre Kaufempfehlung. Starker Jahresauftakt und angehobene Prognose stützen die Einstufung des DAX-Titels durch die Aktienanalysten. Der Konzern würden gegenüber vergleichbaren Unternehmen mit ungerechtfertigt hohen Abschlägen gehandelt.
Die Merck Aktie notiert bei 127,70 Euro mit 1,77 Prozent im Minus.

