Abivax: Nettoverlust sinkt – wichtige Phase-3-Daten zu Obefazimod stehen an
Die Abivax SA verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von 48,5 Millionen Euro nach 52,4 Millionen Euro im Vorjahr. Der operative Verlust weitete sich auf 56,2 Millionen Euro nach 47,2 Millionen Euro aus, da die Forschungsausgaben auf 49,5 Millionen Euro nach 39,3 Millionen Euro stiegen – angetrieben durch erhöhte Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für den Wirkstoff Obefazimod sowie den Ausbau des Crohn-Programms. Die liquiden Mittel lagen zum 31. März 2026 bei 491,6 Millionen Euro und sollen nach aktuellen Planungen bis ins vierte Quartal 2027 reichen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Klinisch präsentierte Abivax neue Langzeitdaten aus der Studie 108 zur oralen Behandlung von Colitis ulcerosa: Nach einer Dosisreduktion von 50 auf 25 Milligramm täglich befanden sich nach 144 Wochen noch 68 Prozent der 130 Studienteilnehmer in klinischer Remission, 80 Prozent schlossen die gesamte Beobachtungszeit ab. Patienten wurden bis zu sieben Jahre behandelt, ohne dass neue Sicherheitssignale auftraten.
Der entscheidende Datenpunkt für das französische Biotechnologie-Unternehmen steht unmittelbar bevor: Die Topline-Ergebnisse der Phase-3-Erhaltungsstudie ABTECT für Colitis ulcerosa werden für Ende des zweiten Quartals 2026 erwartet. Bei positiven Daten plant Abivax die NDA-Einreichung in den USA im vierten Quartal 2026. Parallel laufen Phase-2b-Studien für Morbus Crohn, deren Ergebnisse ebenfalls im vierten Quartal 2026 erwartet werden.
Die Abivax Aktie beendete den gestrigen Handelstag bei 105,40 Euro mit 0,47 Prozent im Minus.

