Nabaltec: EBIT sinkt, Wachstum ab Q2 erwartet
Die Nabaltec AG erzielte im ersten Quartal 2026 einen Konzernumsatz von 53,2 Millionen Euro nach 54,7 Millionen Euro im Vorjahr, das EBIT sank auf 2,7 Millionen Euro nach 4,1 Millionen Euro, die EBIT-Marge lag bei 5,2 Prozent. Man habe die EBIT-Marge trotz deutlich erhöhter Energiepreise wieder in den für das Gesamtjahr angestrebten Bereich führen können, so Nabaltec-Chef Johannes Heckmann am Donnerstag. Unter dem Strich sinkt der Gewinn je Nabaltec Aktie von 0,31 Euro auf 0,20 Euro. Bein operativen Cashflow ging es dagegen von 12,9 Millionen Euro nach zuvor 13,2 Millionen Euro.
Innerhalb des Portfolios entwickelten sich die Segmente unterschiedlich: Viskositätsoptimierte Hydroxide legten um 28 Prozent zu, getragen von steigender Nachfrage nach Thermomanagement-Lösungen für Lithium-Ionen-Batterien. Böhmite hingegen litt unter der stagnierenden Zellfertigung für E-Mobilität in Europa, Spezialoxide unter der anhaltenden Schwäche der Stahlnachfrage.
„Wir sind davon überzeugt, dass wir für den wieder anziehenden Markt sehr gut aufgestellt sind, und es verdichten sich erste positive Anzeichen für die Rückkehr zum Wachstumskurs bereits im zweiten Quartal 2026”, so Heckmann zum Ausblick. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Nabaltec die Prognose mit einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und einer EBIT-Marge von 5 bis 7 Prozent.
Die Nabaltec Aktie notiert bei 10,60 Euro mit 0,93 Prozent im Minus.
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