NFON rutscht ins Minus: KI-Investitionen belasten Ergebnis
Die NFON AG verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Rückgang beim Konzernergebnis auf minus 0,5 Millionen Euro nach plus 0,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA sank auf 1,8 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro, belastet durch planmäßige Investitionen des Münchener Unternehmens in KI-Entwicklung und operative Strukturen. Der Gesamtumsatz von NFON ging auf 21,6 Millionen Euro nach zuvor 22,1 Millionen Euro zurück, die wiederkehrenden Umsätze lagen bei 20,2 Millionen Euro und machten rund 94 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Der operative Cashflow blieb mit 1,6 Millionen Euro positiv, die Liquidität lag zum 31. März 2026 bei 12,9 Millionen Euro.
Die Zahl der installierten Nebenstellen sank NFON-Angaben vom Donnerstag zufolge auf 641.119 nach 661.349 im Vorjahreszeitraum, bedingt durch einen verhaltenen Auftragseingang und punktuelle Kundenabgänge. Der durchschnittliche Umsatz je Nebenstelle verbesserte sich leicht auf 10,04 Euro nach 10,02 Euro, gestützt durch Preisanpassungen und einen wachsenden Anteil höherwertiger KI-basierter Lösungen. NFON sieht eine strukturelle Verschiebung des Marktes hin zu KI-gestützter Businesskommunikation und treibt die Restrukturierung unter dem Programm NFON Next 2027 voran.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt NFON die Prognose: ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein bereinigtes EBITDA von leicht über 12 Millionen Euro nach 12,6 Millionen Euro im Vorjahr.
Die NFON Aktie notiert bei 3,30 Euro mit 0,3 Prozent im Plus.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

