OHB gründet Joint Venture mit Helsing für Aufklärung aus dem All
Die OHB SE hat gemeinsam mit dem KI-Verteidigungsunternehmen Helsing das Joint Venture KIRK – Künstliche Intelligenz und Raumfahrt-Kompetenz – gegründet. Ziel ist die Entwicklung eines weltraumbasierten taktischen Überwachungs-, Aufklärungs- und Zielerfassungssystems, das Zielerfassung in nahezu Echtzeit ermöglichen und die Grundlage für den Einsatz moderner Abstandswaffen bilden soll. OHB und Helsing übernehmen damit gemeinsam die Konsortialführung eines Verbunds, dem neben beiden Unternehmen auch Kongsberg Defence & Aerospace und Hensoldt angehören. OHB tritt dem bereits im Dezember 2025 gegründeten Konsortium als neuer Partner bei. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Satelliten werden softwarezentriert entwickelt und sollen sich dynamisch an neue Bedrohungslagen anpassen können. OHB verantwortet im Verbund die Implementierung und den Betrieb schlüsselfertiger End-to-End-Raumfahrtsysteme für Erdbeobachtung, Kommunikation und Aufklärung sowie die Entwicklung fortgeschrittener Nutzlasten. Helsing bringt einsatzerprobte KI für echtzeitfähige Datenverarbeitung und automatisierte Zielerkennung ein, Hensoldt allwetterfähige Weltraumsensorik und Kongsberg Kleinsatelliten sowie ein globales Bodenstationsnetzwerk.
Das Konsortium arbeitet an einer radikalen Verkürzung der Latenzzeit zwischen Datenerfassung und Zielbekämpfung. Vorgesehen ist zudem eine gezielte Einbindung von Mittelständlern und Start-ups, um Innovationskraft zu bündeln und den Aufbau einer weltmarktfähigen deutschen Raumfahrtökonomie zu unterstützen.
Die OHB Aktie notiert bei 595,00 Euro mit 25,13 Prozent im Plus. Der Schlusskurs 2025 notierte bei 116,60 Euro, Anfang vergangenen Woche lag der Kurs des Bremer Konzerns noch um 300 Euro.

