Gesco steigert Profitabilität zum Jahresauftakt 2026
Bei nahezu stagnierendem Umsatz hat die Gesco SE im ersten Quartal 2026 die Profitabilität spürbar gesteigert: Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter legte um 36,6 Prozent auf 2,7 Millionen Euro nach 2,0 Millionen Euro im Vorjahr zu, das Ergebnis je Gesco Aktie kletterte auf 0,27 Euro nach 0,19 Euro. Das EBIT verbesserte sich um 13,1 Prozent auf 4,6 Millionen Euro, der Return on Sales erhöhte sich um 43 Basispunkte auf 3,8 Prozent. Der Umsatz blieb mit 121,0 Millionen Euro nach 121,7 Millionen Euro nahezu unverändert.
Auf der Auftragsseite zeigt sich eine positive Tendenz: Der Auftragseingang stieg um 4,6 Prozent auf 138,2 Millionen Euro, woraus sich ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,14 ergibt. Die Geschäftsentwicklung verlief nach Angaben des Beteiligungs-Unternehmens aus Wuppertal planmäßig.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg auf 515 bis 530 Millionen Euro nach 495 Millionen Euro im Vorjahr sowie eine deutliche Verbesserung des Konzernergebnisses nach Anteilen Dritter auf 15 bis 20 Millionen Euro nach 9,9 Millionen Euro. Das Umfeld bleibt dabei von geopolitischen Spannungen geprägt, insbesondere durch die amerikanische Zollpolitik sowie die Krisen im Persischen Golf und in der Ukraine.
Die Gesco Aktie notiert bei 14,40 Euro mit 1,03 Prozent im Minus.
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