HomeToGo: „Enorme Mehrwert dieser strategischen Transaktion”
Beim Ferienhausportal HomeToGo SE verschiebt sich das Geschäftsmodell mit der Interhome-Home spürbar: Im ersten Quartal 2026 stiegen die Umsatzerlöse auf 59,0 Millionen Euro nach 34,4 Millionen Euro im Vorjahr, was jedoch vor allem auf die erstmalige Vollkonsolidierung der im Vorjahr übernommenen Interhome zurückzuführen ist. Auf vergleichbarer Basis blieben die Erlöse stabil – ein bewusster Rückgang im Marktplatz-Segment wurde durch Zuwächse im B2B-Segment HomeToGo_PRO ausgeglichen. Das bereinigte EBITDA lag bei minus 26,8 Millionen Euro, verbesserte sich aber auf vergleichbarer Basis um 7,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich steigt der Verlust von 38,7 Millionen Euro auf 49,8 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Beim Free Cashflow meldet die Gesellschaft eine deutliche Verbesserung: Das Minus hat sich von 13,9 Millionen Euro auf 0,6 Millionen Euro verringert. Die Liquidität von HomeToGo lag zum Quartalsende bei 87,8 Millionen Euro.
Im Marktplatz-Segment sanken die Umsatzerlöse planmäßig um 19 Prozent auf 20,7 Millionen Euro, da das Unternehmen die Marketingausgaben gezielt um 20 Prozent kürzte. Das bereinigte EBITDA des Segments verbesserte sich um 2,7 Millionen Euro, der Auftragsbestand der Buchungserlöse erreichte mit 75,4 Millionen Euro ein Allzeithoch für ein erstes Jahresviertel. Das Segment HomeToGo_PRO steigerte seine Erlöse auf vergleichbarer Basis um 13 Prozent und das bereinigte EBITDA um 4,5 Millionen Euro.
„2026 markiert das erste volle Geschäftsjahr mit Interhome als festem Bestandteil der HomeToGo Group. Bereits nach dem ersten Quartal wird der enorme Mehrwert dieser strategischen Transaktion deutlich”, sagt Sebastian Bielski, CFO von HomeToGo.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand Umsatzerlöse zwischen 400 und 410 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 45 und 47 Millionen Euro. Im Rahmen der Buy-and-Build-Strategie erwarb HomeToGo bereits Vertragsbestände dreier lokaler Ferienhausagenturen in Spanien, Italien und der Schweiz mit insgesamt rund 200 Verwaltungseinheiten.
Die HomeToGo Aktie notiert bei 1,28 Euro mit 4,12 Prozent im Minus.


