ProCredit: 0,47 Euro Dividende je Aktie - Gewinn fällt zum Jahresauftakt
Zahlen zum Jahresauftakt bei der ProCredit Holding: Das Konzernergebnis des Finanzdienstleisters aus Frankfurt lag im ersten Quartal 2026 bei 21,7 Millionen Euro nach 25,2 Millionen Euro im Vorjahr, die Eigenkapitalrendite ging auf 8,0 Prozent nach 9,5 Prozent zurück – belastet unter anderem auch durch einen erhöhten Gewinnsteuersatz für ukrainische Banken ab 2026. Der Nettozinsertrag wuchs dagegen um 8,6 Prozent auf 92,3 Millionen Euro nach 85,0 Millionen Euro, die Nettozinsmarge blieb stabil bei 3,2 Prozent. Dagegen fiel der Provisionsüberschuss im Jahresvergleich um 4,4 Prozent zurück. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das Kreditportfolio legte um 2,6 Prozent zu, wobei mehr als 80 Prozent des Wachstums auf ertragreichere kleinvolumige Kundensegmente entfiel. Operativ beschleunigt sich das Kundengeschäft: Die Zahl aktiver Kunden stieg im Quartal um rund 12.500 nach 5.300 im Vorjahresquartal, das Segment der Kleinstunternehmen wuchs um 10,4 Prozent. Die Kreditqualität blieb Unternehmensangaben zufolge stabil, der Anteil ausgefallener Kredite verharrte bei 3,0 Prozent.
Personal- und Verwaltungsaufwand erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 78,7 Millionen Euro, das Kosten-Ertrags-Verhältnis lag bei 71,2 Prozent. „Der Anstieg stand vor allem im Zusammenhang mit höheren Personalaufwendungen sowie laufenden Investitionen in die Digitalisierung”, so ProCredit am Mittwoch.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand der Hauptversammlung am 3. Juni 2026 eine Dividende von 0,47 Euro je Aktie vor, was einer Gesamtausschüttung von rund 27,7 Millionen Euro entspricht und einem Drittel des konsolidierten Ergebnisses entspricht. Die harte Kernkapitalquote lag zum Quartalsende bei 12,9 Prozent nach 13,1 Prozent zum Jahresende 2025.
Die ProCredit Holding Aktie notiert bei 8,04 Euro mit 0,88 Prozent im Plus.

