Aumann: Konzernergebnis fast halbiert, aber EBITDA-Marge stabil
Beim Automatisierungs-Spezialisten Aumann AG hinterlässt die Schwäche der europäischen Automobilindustrie Spuren: Umsatz und Ergebnis brachen im ersten Quartal 2026 deutlich ein. Die Umsatzerlöse fielen um 38,4 Prozent auf 37,3 Millionen Euro nach 60,5 Millionen Euro im Vorjahr, das Konzernergebnis halbierte sich nahezu auf 2,0 Millionen Euro nach 3,9 Millionen Euro. Je Aumann Aktie entspricht dies einen Gewinnrückgang von 0,27 Euro auf 0,16 Euro. Das EBIT sank um 50,8 Prozent auf 2,5 Millionen Euro, das EBITDA ging auf 4,0 Millionen Euro nach 6,6 Millionen Euro zurück – die EBITDA-Marge hielt sich mit 10,8 Prozent knapp unter dem Vorjahresniveau von 10,9 Prozent. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Der Auftragseingang schrumpfte um 32,9 Prozent auf 34,4 Millionen Euro nach 51,3 Millionen Euro im Vorjahr. Im Segment E-Mobility brach er auf 15,0 Millionen Euro ein nach 42,8 Millionen Euro, während das Segment Next Automation mit einem Zuwachs von 127,9 Prozent auf 19,4 Millionen Euro – gestützt durch erste Luftfahrtaufträge – die Diversifizierungsstrategie bestätigte. Der Auftragsbestand lag zum Quartalsende bei 119,5 Millionen Euro nach 173,4 Millionen Euro im Vorjahr.
Finanziell bleibt Aumann komfortabel aufgestellt: Liquide Mittel von 148,4 Millionen Euro und eine Nettoliquidität von 144,2 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalquote von 68,3 Prozent bieten Spielraum für Zukäufe. Die Prognose wird bestätigt: „Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Aumann weiterhin einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 6 bis 8 Prozent”, so das Unternehmen in der Quartalsmitteilung.
Die Aumann Aktie notiert bei 12,50 Euro mit 2,34 Prozent im Minus.


