ams OSRAM verkauft Bildsensorsparte für 40 Millionen Euro
Das CMOS-Bildsensorgeschäft von ams Osram wechselt den Besitzer. Der österreichische Konzern hat eine Vereinbarung über den Verkauf an indie Semiconductor unterzeichnet – Gegenleistung: 35 Millionen Euro in bar plus ein Verkäuferdarlehen von 5 Millionen Euro, fällig nach zwei Jahren. Der Vollzug der Transaktion wird innerhalb der nächsten sechs Monate erwartet, vorbehaltlich üblicher Abschlussbedingungen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Ein wesentlicher Teil der Erlöse ist laut ams OSRAM für die Entschuldung der Bilanz vorgesehen. Die veräußerten Gesellschaften halten rund 20 Millionen Euro an Vermögenswerten, die als Sicherheiten für Wandelanleihen und Senior Notes der Gruppe dienen – die entsprechenden Erlöse werden vertragsgemäß für einen anteiligen Rückkauf beziehungsweise die Rückzahlung dieser Instrumente eingesetzt.
Strategisch reiht sich der Schritt in die im Februar 2026 kommunizierte Neuausrichtung ein. ams OSRAM konzentriert seine Wachstumsinvestitionen künftig auf hochparallele optische Datenverbindungen für KI-Rechenzentren unter dem Begriff AI-Photonics sowie auf Display-Technologien für AR-Smart-Glasses. Das CIS-Geschäft galt intern zwar als technologisch leistungsfähig, passte jedoch nach Unternehmensangaben nicht mehr zur angestrebten Ausrichtung in fokussierten Digital-Photonics-Plattformen.
Die ams OSRAM Aktie notiert bei 20,50 Euro mit 12,64 Prozent im Plus.


