Aktien im Fokus - Rheinmetall-„Insiderkauf”! - All for One, Bechtle, Commerzbank, Mutares und SAP
Wo ist am Aktienmarkt etwas los, welche Themen interessieren Anleger derzeit besonders? Vor allem für Trader ist es wichtig zu wissen, wo „die Musik spielt” und welche Themen an der Börse aktuell besonders stark im Fokus stehen. Und hier entscheidet nicht die 4investors-Redaktion, sondern die Leser. Welche unserer Berichte erzielten große Aufmerksamkeit, was interessierte unsere Leser besonders? Sie haben entschieden: Das sind die 4investors Top-News.
All for One: EBIT halbiert, Prognose gesenkt – Programm „Precision” gestartet
Verschobene Kundenprojekte, rückläufige Software- und Support-Erlöse und ein schwaches Wirtschaftsumfeld im deutschsprachigen Raum haben bei der All for One Group im ersten Halbjahr 25/26 deutliche Spuren hinterlassen. Der Umsatz des IT-Konzerns aus Filderstadt sank um 3 Prozent auf 250,4 Millionen Euro, nach 257,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBIT vor M&A-Effekten halbierte sich auf 6,9 Millionen Euro, nach 14,0 Millionen Euro im Vorjahr, die entsprechende Marge fiel auf 2,8 Prozent, nach 5,4 Prozent. Bereinigt um Einmaleffekte lag das adjusted EBIT vor M&A-Effekten bei 9,4 Millionen Euro. Der Anteil wiederkehrender Erlöse stieg leicht auf 53 Prozent, Cloud & Services wuchsen um 3 Prozent auf 75,7 Millionen Euro, während Software und Support um 8 Prozent nachgaben. Jetzt lesen!
Bechtle: „Nachfrage nach Speicherkomponenten bleibt hoch”
Bechtle ist mit einem Rekord-Auftragsbestand von 3,3 Milliarden Euro und einem Geschäftsvolumen von 2,2 Milliarden Euro ins Jahr 2026 gestartet. Das Geschäftsvolumen stieg im ersten Quartal um 13,2 Prozent, organisch um 11,0 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Sonstiges Europa mit einem Plus von 29,3 Prozent, alle übrigen Segmente verzeichneten ebenfalls zweistellige oder hoch einstellige Wachstumsraten. Der Umsatzanstieg fiel mit 7,6 Prozent geringer aus als das Geschäftsvolumenwachstum, was auf Bilanzierungseffekte aus IFRS 15 zurückzuführen ist. Jetzt lesen!
Commerzbank hebt Gewinnziel an – „wachsen stärker als geplant”
Mit 1,358 Milliarden Euro operativem Ergebnis hat die Commerzbank im ersten Quartal 2026 den besten Quartalswert ihrer Geschichte erzielt – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Nettoergebnis des Übernahmekandidaten - die Unicredit verfolgt die Pläne weiter - stieg um 9 Prozent auf 913 Millionen Euro, den höchsten Wert seit dem ersten Quartal 2011. Die Erträge wuchsen um 5 Prozent auf 3,219 Milliarden Euro, getragen vom Provisionsüberschuss, der um 9 Prozent auf ein Allzeithoch von 1,102 Milliarden Euro zulegte. Der Zinsüberschuss hielt sich trotz gesunkener Leitzinsen mit 2,047 Milliarden Euro nahezu stabil. Die Gesamtkosten bei der Commerzbank blieben mit 1,719 Milliarden Euro weitgehend unverändert, die Cost-Income-Ratio des DAX-Konzerns verbesserte sich auf 53 Prozent. Die Nettoeigenkapitalrendite stieg auf 12,7 Prozent, die CET-1-Quote lag zum 31. März 2026 bei 14,5 Prozent nach 15,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Jetzt lesen!
Mutares startet angekündigten Anleiherückkauf zu 101 Prozent
Wie Ende April angekündigt, unterbreitet Mutares nun das formelle Erwerbsangebot für bis zu 25 Millionen Euro Nennwert des ausstehenden Nordic Bond 2023/2027 – das entspricht bis zu 10 Prozent des gesamten Nominalvolumens von 250 Millionen Euro. Anleihegläubiger erhalten einen Kaufpreis von 101,00 Prozent des Nennbetrags zuzüglich aufgelaufener Stückzinsen. Jetzt lesen!
Rheinmetall-„Insider” kauft für eine halbe Million Euro – und die Aktie fällt trotzdem
Ein wichtiger Rebreakversuch bei der Rheinmetall Aktie ist gescheitert. Was in dieser Woche zunächst wie eine Erholung aussah, entpuppte sich als Bullenfalle. Die Zone bei 1.410/1.433 Euro wurde kurz zurückerobert und dann wieder aufgegeben. Besonders bitter: Trotz eines gestern gemeldeten öffentlichkeitswirksamen Aktienkaufs von CEO Armin Papperger für mehr als eine halbe Million Euro zu einem Aktienkurs bei 1.405 Euro zog der Markt nicht mit. Wenn Insider-Käufe in dieser Größenordnung keine Kaufwelle auslösen, sagt das etwas Deutliches über die aktuelle Stimmung für die Rüstungsaktie aus. Vorbörslich notiert die Aktie an der 1.300er-Marke, neue Verkaufssignale drohen. Jetzt lesen!
SAP Aktie und die 137 Euro: Großes Comeback in Sicht?
Im Tech-Sektor zeigen sich gerade starke Unterschiede. Rechenzentren- und KI-Aktien laufen, Software hat Probleme. Die SAP Aktie spiegelt das wider: langer Abwärtstrend, noch kein klarer Boden, aber seit Mitte April eine erkennbare Stabilisierung im Bereich 137/140 Euro. Das Baissetief bei 137,54 Euro hat gehalten. Kaufdruck ist bei dem DAX-Titel daraus bisher aber nicht entstanden, der Chaikin Money Flow bleibt mit -0,15 im negativen Bereich. Klare prozyklische Kaufsignale fehlen im Chart der Software-Aktie ebenfalls. Jetzt lesen!
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