KPS: Jahresprognose für 2025/2026 bestätigt
KPS meldet 54,7 Millionen Euro Umsatz für die ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025/2026 – nach 64,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Den Rückgang führt das Unternehmen aus Unterföhring auf einen Branchentrend zurück: Kunden setzen zunehmend auf kleinere Projekte mit kürzeren Umsetzungszyklen statt auf investitionsintensive Großprojekte. Das EBITDA fiel auf 3,5 Millionen Euro, nach 4,8 Millionen Euro im Vorjahr, die EBITDA-Marge auf 6,4 Prozent, nach 7,4 Prozent. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Einem erwartungsgemäß rückläufigen Umsatz wurde im ersten Halbjahr 2025/2026 mit einem konsequenten Kostenmanagement begegnet”, so KPS zum Ergebnis. Unter dem Strich bleibt das Ergebnis nach Steuern laut Halbjahresbericht ausgeglichen.
Strategisch hat KPS im Berichtszeitraum das Technologie- und Serviceportfolio erweitert, neue Marktsegmente erschlossen und Initiativen zur Stärkung bestehender Kundenbeziehungen umgesetzt. Zum 15. Februar 2026 wurde der KPS-Vorstand um Michael Hessing als CFO ergänzt, der Erfahrung aus den Bereichen Finanzierung, Transformation und Restrukturierung mitbringt.
Die Jahresprognose für 2025/2026 bestätigt das Unternehmen unverändert: Erwartet werden Konzernumsätze zwischen 99 und 110 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 2,0 und 6,7 Millionen Euro. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld bleibt nach Einschätzung des Unternehmens herausfordernd, Wachstumsimpulse im zweiten Halbjahr sollen aus breiterer Marktabdeckung, neuen Kundenbeziehungen und tieferer Durchdringung bestehender Accounts kommen.
Die KPS Aktie notiert bei 0,351 Euro mit 3,84 Prozent im Minus.


