Bechtle: „Nachfrage nach Speicherkomponenten bleibt hoch”
Bechtle ist mit einem Rekord-Auftragsbestand von 3,3 Milliarden Euro und einem Geschäftsvolumen von 2,2 Milliarden Euro ins Jahr 2026 gestartet. Das Geschäftsvolumen stieg im ersten Quartal um 13,2 Prozent, organisch um 11,0 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Sonstiges Europa mit einem Plus von 29,3 Prozent, alle übrigen Segmente verzeichneten ebenfalls zweistellige oder hoch einstellige Wachstumsraten. Der Umsatzanstieg fiel mit 7,6 Prozent geringer aus als das Geschäftsvolumenwachstum, was auf Bilanzierungseffekte aus IFRS 15 zurückzuführen ist.
Das Wachstum wurde breit getragen von Industriekunden und öffentlichen Auftraggebern. Preissteigerungen im IT-Markt – insbesondere bei PCs, Servern und Storage – wirkten sich nach Unternehmensangaben bislang nicht dämpfend auf die Nachfrage aus. „Insgesamt kommen wir mit den herausfordernden Rahmenbedingungen gut zurecht. Die Nachfrage nach Speicherkomponenten bleibt hoch und sorgt für eine sehr dynamische Marktsituation”, sagt Christian Jehle, CFO der Bechtle AG.
Quartalsgewinn gesteigert
Das Vorsteuerergebnis legte um 11,5 Prozent auf 61,6 Millionen Euro zu, die EBT-Marge bezogen auf den Umsatz stieg leicht auf 3,9 Prozent. Das Ergebnis je Bechtle Aktie verbesserte sich auf 0,36 Euro, nach 0,31 Euro im Vorjahr. Bechtles operativer Cashflow drehte auf plus 10,7 Millionen Euro, nach minus 21,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Höhere Mittelabflüsse durch den Vorratsaufbau wurden durch Zuflüsse aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahezu ausgeglichen.Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Bechtle die Prognose. Der Rekord-Auftragsbestand und das anhaltend hohe Investitionsverhalten öffentlicher Auftraggeber werden als stützende Faktoren genannt. Die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage und die unmittelbaren Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen stuft das Unternehmen als beherrschbar ein.
Die Bechtle Aktie notiert bei 32,12 Euro mit 5,17 Prozent im Plus.
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