Lufthansa: Steigendes Kursziel trotz Kerosinproblematik
Als solide werten die Analysten der DZ Bank den Jahresauftakt bei der Lufthansa. Der Umsatz verbessert sich um 8 Prozent auf 8,746 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT liegt bei -612 Millionen Euro (Vorjahr: -722 Millionen Euro). Der Umsatz verfehlt den Konsens leicht, das Ergebnis überrascht positiv. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Trotz der höheren Kerosinkosten bestätigt die Fluggesellschaft die Prognose für 2026. Demnach soll das bereinigte EBIT klar über dem Wert von 2025 liegen. Im Vorjahr wurden rund 2 Milliarden Euro erzielt. Die Mehrbelastung aus den höheren Energiepreisen liegt, so die Lufthansa, bei rund 1,7 Milliarden Euro.
Wie bisher sprechen die Analysten eine Halteempfehlung für die Aktien der Lufthansa aus. Das Kursziel steigt von 8,00 Euro auf 9,00 Euro an.
Für 2026 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 1,05 Euro (alt: 0,97 Euro). Die Schätzung für 2027 geht von 1,26 Euro auf 1,27 Euro nach oben. Trotz der positiven Aussagen hat sich das Risikoprofil bei der Lufthansa erhöht. Wichtig wird sein, wie sich die Treibstoffkosten entwickeln und wie diese zumindest teils kompensiert werden können. Hier können auch höhere Ticketpreise eine Rolle spielen.
Die Aktien der Lufthansa gewinnen 3,0 Prozent auf 8,466 Euro. In der vergangenen Woche schafft die Aktie ein Plus von 20 Prozent, blickt man zwölf Monate zurück, ergibt sich ein Plus von 32 Prozent.


