Deutz in den schwarzen Zahlen - Aktie deutlich im Plus
Der Kölner Deutz-Konzern erzielte im ersten Quartal 2026 einen Auftragseingang von 771,0 Millionen Euro, nach 546,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 41,2 Prozent. Wesentliche Treiber waren nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag die Segmente Engines, Energy und Service. Im Engines-Bereich wirkten Markterholungstendenzen im Baumaschinen- und Landtechnikbereich, im Energy-Segment steuerte die Anfang Februar 2026 übernommene Frerk Aggregatebau rund 145 Millionen Euro zum Auftragsplus bei. Der Auftragsbestand summierte sich zum Quartalsende auf 738,6 Millionen Euro, nach 521,0 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag. Der Konzernumsatz wuchs um 8,4 Prozent auf 530,0 Millionen Euro, alle Segmente trugen positiv bei. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das bereinigte EBIT legte um 45,7 Prozent auf 37,3 Millionen Euro zu, nach 25,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Rendite verbesserte sich auf 7,0 Prozent, nach 5,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Neben höheren Umsätzen und einer besseren Werksauslastung trugen bei Deutz Kosteneinsparungen aus dem Future-Fit-Programm zur Ergebnissteigerung bei, insbesondere durch eine stringentere Ausrichtung der F&E-Projekte. Das Konzernergebnis drehte auf plus 21,8 Millionen Euro, nach minus 10,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Deutz Aktie lag bei 0,14 Euro, nach minus 0,07 Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 25,9 Millionen Euro, nach 50,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang erklärt sich aus einem auftragsbedingt höheren Vorratsaufbau, der Auszahlung von im Vorjahr zurückgestellten Abfindungen aus dem Future-Fit-Programm sowie Factoringeffekten. Der Free Cashflow vor M&A lag bei minus 7,2 Millionen Euro, nach plus 23,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Future-Fit-Programm ist nach Unternehmensangaben vollständig implementiert; das ursprüngliche Einsparziel von 50 Millionen Euro werde um rund 10 Prozent übertroffen, mehr als 40 Millionen Euro der Einsparungen entfallen auf das Engines-Segment.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Deutz die Prognose unverändert: Erwartet werden ein Konzernumsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Rendite zwischen 6,5 und 8,0 Prozent. Der Free Cashflow vor M&A-Ausgaben soll einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag erreichen.
Die Deutz Aktie notiert bei 11,43 Euro mit 7,83 Prozent im Plus.


