Exasol: ARR-Wachstum ab der zweiten Jahreshälfte erwartet
Exasol erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 9,5 Millionen Euro, nach 12,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist nach Unternehmensangaben im Wesentlichen auf außerordentlich hohe Einmalumsätze für Services und Hardware im Vorjahresquartal zurückzuführen. Die wiederkehrenden Erlöse blieben mit 9,5 Millionen Euro stabil. Das EBITDA lag bei 0,4 Millionen Euro, nach 1,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die Nettoliquidität stieg zum 31. März 2026 auf 24,7 Millionen Euro, nach 18,7 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Der ARR sank leicht auf 37,8 Millionen Euro, nach 38,4 Millionen Euro zum Jahresende 2025. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Der Rückgang beim ARR verlangsamte sich spürbar: Das Volumen der Vertragskündigungen und -anpassungen lag bei 1,1 Millionen Euro, nach 3,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die auf den Zwölfmonatszeitraum berechnete Kündigungsquote fiel von ihrem Höchstwert von 27 Prozent im zweiten Quartal 2025 auf zuletzt 20 Prozent im ersten Quartal 2026. Für das zweite Quartal 2026 erwartet Exasol eine weitere Reduktion auf 10 bis 15 Prozent. In den Fokus-Branchen stieg der ARR im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 26 Millionen Euro.
Die Jahresprognose bestätigt das Nürnberger Unternehmen unverändert: Erwartet werden ein ARR-Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, ein Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein EBITDA zwischen 3 und 4 Millionen Euro. Die Rückkehr zum ARR-Wachstum erwartet Exasol nach Aussage von CEO Jörg Tewes ab dem zweiten Halbjahr 2026, gestützt auf den Aufbau der Neugeschäfts-Pipeline sowie KI-Lösungen für schnelle Datenanalysen.
Die Exasol Aktie notiert bei 2,40 Euro mit 7,69 Prozent im Minus.

