Basler: Starkes China-Geschäft und EBIT nahezu verdreifacht
Die Basler AG erzielte im ersten Quartal 2026 einen Auftragseingang von 85,6 Millionen Euro, nach 52,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg von 64 Prozent. Der Umsatz wuchs um 30 Prozent auf 77,3 Millionen Euro, nach 59,5 Millionen Euro im Vorjahr. Wesentliche Wachstumstreiber waren Konzernangaben vom Mittwoch zufolge ein sehr starkes China-Geschäft sowie überproportionales Wachstum in den Anwendungsfeldern Halbleiter, Elektronik und Logistik.
Auch die Ergebnisse von Basler haben sich deutlich verbessert. Das EBITDA verdoppelte sich auf 21 Millionen Euro, nach 10,1 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT verdreifachte sich nahezu auf 17,6 Millionen Euro, nach 6,2 Millionen Euro im Vorjahr, die EBIT-Marge stieg auf 22,7 Prozent, nach 10,5 Prozent. Unter dem Strich stieg der Quartalsgewinn je Basler Aktie von 0,16 Euro auf 0,42 Euro. Der freie Cashflow drehte auf plus 4,8 Millionen Euro, nach minus 1,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Den Ergebnissprung führt das Unternehmen aus Ahrensburg auf eine verbesserte Rohmarge, eine skalierbare Organisationsstruktur sowie anhaltende Kostendisziplin zurück. Die Anpassung der Organisationsgröße in den Vorjahren zahle sich nun aus. Zum Branchenvergleich: Der VDMA berichtete für deutsche Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten per Ende März 2026 ein nominales Auftragseingangswachstum von 20 Prozent sowie einen Umsatzanstieg von 9 Prozent – Basler übertraf beide Werte deutlich.
Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung und ausbleibender negativer Effekte des Iran-Kriegs auf das Geschäft bis Ende April hob der Basler-Vorstand bereits am Montag dieser Woche die Jahresprognose an. Für 2026 werden nun ein Konzernumsatz von 247 bis 270 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge von 9,5 bis 13,0 Prozent erwartet, nach zuvor 232 bis 257 Millionen Euro beziehungsweise 6,5 bis 10,0 Prozent.
Die Basler Aktie notiert bei 24,20 Euro mit 4,31 Prozent im Plus.


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