Borussia Dortmund: Das frühe CL-Aus wirkt nach
Die Zahlen für das dritte Quartal von Borussia Dortmund sind vom Aus in der Champions League im Februar geprägt. Der Umsatz sinkt um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro. Die Analysten von NuWays rechneten mit 137 Millionen Euro. Das Minus zieht sich durch alle Bereiche, vor allem die TV-Einnahmen fallen ins Auge. Ein Minus von 27 Prozent resultiert in einem Umsatz von 46,8 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das EBITDA geht von 29,6 Millionen Euro auf 12,4 Millionen Euro zurück, auch damit werden die Erwartungen der Analysten leicht verfehlt. Blickt man auf die ersten drei Quartale, legt das EBITDA um 6,6 Prozent auf 94,1 Millionen Euro zu. Hier beeinflussen Transferergebnisse von 55,1 Millionen Euro das Ergebnis.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der BVB mit einem Verlust von 12 Millionen Euro bis 22 Millionen Euro. Die Analysten halten -9,3 Millionen Euro für realistisch.
Auch in der kommenden Saison wird Borussia Dortmund in der Champions League spielen. Schon frühzeitig hat man sich dafür qualifizieren können. Falls man dort die Runde der letzten 16 erreicht, kann man mit TV-Einnahmen von bis zu 78 Millionen Euro rechnen. Das ist etwa das Fünffache der Summe, die man in der Europa League erhalten würde. Mit der CL-Qualifikation im Rücken kann der BVB im Sommer einige Spielertransfers tätigen. Mehrere Spieler, darunter Brandt, Süle und Özcan, werden den Club verlassen. Damit dürfte es zu einer Verjüngung in der Mannschaft kommen.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Borussia Dortmund. Das Kursziel sinkt von 5,10 Euro auf 5,00 Euro.
Die Aktien von Borussia Dortmund (WKN: 549309, ISIN: DE0005493092, Chart, News) geben 1,8 Prozent auf 3,015 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 7 Prozent verloren.

