Borussia Dortmund: Champions-League-Aus kostet Millionen
Das Ausscheiden des BVB aus den Play-offs der UEFA Champions League hinterlässt tiefe Spuren in den Zahlen von Borussia Dortmund: Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 sanken die TV-Vermarktungserlöse auf 46,8 Millionen Euro, nach 64,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. In der Folge sanken die Konzernumsatzerlöse im Quartal um 16,1 Prozent auf 124,9 Millionen Euro, das Quartalsergebnis nach Steuern drehte auf minus 12,8 Millionen Euro, nach plus 5,2 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA fiel auf 12,4 Millionen Euro, nach 29,6 Millionen Euro.
Kumuliert über die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres Juli 2025 bis März 2026 zeigt sich ein differenzierteres Bild. Der Konzernumsatz sank um 5,6 Prozent auf 371,4 Millionen Euro, das Konzernergebnis nach Steuern auf 5,9 Millionen Euro, nach 12,9 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA legte hingegen auf 94,1 Millionen Euro zu, nach 88,3 Millionen Euro, unter anderem da Kosten gesenkt wurden: Der Personalaufwand fiel auf 197,6 Millionen Euro, nach 199,1 Millionen Euro, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 116,3 Millionen Euro, nach 123,7 Millionen Euro.
Teilweise aufgefangen wurde der Erlösrückgang durch ein deutlich verbessertes Transfergeschäft. Kumuliert erzielte der BVB einen Transfergewinn von 55,1 Millionen Euro, nach 34,8 Millionen Euro im Vorjahr. Im dritten Quartal allein fiel dieser Beitrag mit 0,2 Millionen Euro jedoch fast vollständig weg, nach 12,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, was den Quartalsverlust zusätzlich verschärfte.
Die BVB Aktie notiert nach den Quartalszahlen und der Niederlage des BVB vom Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach bei 3,12 Euro mit 2,04 Prozent im Minus.

