Basler verdreifacht EBIT nahezu und hebt Prognose an, Aktie springt
Starker Jahresauftakt bei Basler: Das Unternehmen hat im ersten Quartal 2026 den Auftragseingang um 64 Prozent auf 85,6 Millionen Euro gesteigert, nach 52,1 Millionen Euro im Vorjahr, den Umsatz um 30 Prozent auf 77,3 Millionen Euro. Das EBIT der Gesellschaft aus Ahrensburg verdreifachte sich nahezu auf 17,6 Millionen Euro, nach 6,2 Millionen Euro, die EBIT-Marge sprang von 10,5 auf 22,7 Prozent. Das EBITDA verdoppelte sich auf 21 Millionen Euro, nach 10,1 Millionen Euro. Der freie Cashflow von Basler drehte auf plus 4,8 Millionen Euro, nach minus 1,8 Millionen Euro.
Treiber der Entwicklung waren laut Basler (WKN: 510200, ISIN: DE0005102008, Chart, News) ein sehr starkes Chinageschäft sowie überproportionales Wachstum in den Segmenten Halbleiter, Elektronik und Logistik, ergänzt durch eine breitere Markterholung. Die Ergebnissteigerung ist nach Unternehmensangaben das Resultat aus höherem Umsatz, verbessertem Rohertrag und einer skalierbaren Organisationsstruktur, die in den Vorjahren durch Kostendisziplin und Stellenabbau gestrafft wurde.
Auf dieser Basis hebt Basler die Jahresprognose an: Der Konzernumsatz soll nun zwischen 247 und 270 Millionen Euro liegen, nach bisher 232 bis 257 Millionen Euro. Die Vorsteuerrendite wird mit 9,5 bis 13 Prozent erwartet, nach zuvor 6,5 bis 10 Prozent. Risiken für das zweite Halbjahr sieht das Management in möglichen mittelbaren Auswirkungen des Irankriegs, darunter eine Abkühlung des Investitionsklimas, steigende Energie- und Transportkosten sowie Lieferkettenstörungen. Bisher gab es laut Basler keine spürbaren Einfluss auf das Geschäft.
Die Basler Aktie notiert bei 21,45 Euro mit 16,96 Prozent im Plus.

