Aixtron-Aktie bleibt ein Verkaufstitel
Die Zahlen von Aixtron zum ersten Quartal gehen in Ordnung. Der Auftragseingang steigt um 30 Prozent auf 171,4 Millionen Euro an. Hier gibt es vor allem aus dem Bereich Optoelectronics Impulse. Der Umsatz sinkt um 47 Prozent auf 59,4 Millionen Euro. Die Saisonalität und die Schwäche im Bereich Power Electronics sorgen für den Rückgang. Im zweiten Halbjahr dürfte sich hier eine Erholung zeigen.
Aixtron meldet ein EBIT von -22,3 Millionen Euro, im Vorjahr stand das operative Ergebnis bei +3,3 Millionen Euro. Der freie Cashflow steigt hingegen um 63 Prozent auf 48,5 Millionen Euro an. Netto liegen zum Quartalsende 272,7 Millionen Euro in der Kasse von Aixtron. Eine jüngst ausgegebene Wandelanleihe erhöht die Summe um 450 Millionen Euro. Die Kriegskasse ist somit gut gefüllt. Das Geld fließt teils nach Malaysia, dort will man eine neue Produktionsstätte errichten.
2026 rechnet Aixtron mit einem Umsatz von 530 Millionen Euro bis 590 Millionen Euro. Die Marge wird bei 17 Prozent bis 20 Prozent gesehen.
Für das zweite Quartal soll es einen Umsatz von 100 Millionen Euro bis 120 Millionen Euro geben. Das zweite Halbjahr muss somit deutlich stärker werden, wenn man die Prognose erfüllen will.
Wie bisher sprechen die Analysten von mwb research eine Verkaufsempfehlung für die Aktien von Aixtron aus. Das Kursziel steigt von 33,00 Euro auf 35,00 Euro an.
Aus Sicht der Analysten ist die Bewertung der Aktie hoch, selbst wenn man eine Erholung einberechnet.
Die Aktien von Aixtron (WKN: A0WMPJ, ISIN: DE000A0WMPJ6, Chart, News) gewinnen 2,7 Prozent auf 45,89 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 288 Prozent.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Aixtron.

