123fahrschule: Fahrschulreform als Wachstumskatalysator
Im ersten Quartal 2026 erzielte die 123fahrschule SE einen Umsatz von 6,7 Millionen Euro, nach 6,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA sank auf 561.000 Euro, nach 668.000 Euro, belastet durch höhere Marketingaufwendungen zur Kundengewinnung sowie gestiegene Kraftstoffkosten. Beide Entwicklungen lagen nach Unternehmensangaben im Rahmen der Planung.
Während weite Teile des Fahrschulmarktes rückläufig sind, konnte das Kölner Unternehmen nach eigenen Angaben den Umsatz leicht ausbauen. Mit den Beschlüssen der Verkehrsministerkonferenz im März 2026 und dem geplanten Inkrafttreten der Fahrschulreform zum 1. Januar 2027 steige die Nachfrage nach digitalen Ausbildungslösungen bereits spürbar an, so 123fahrschule.
Zudem gibt es eine Personalie: Heinrich Zetlmayer legt sein Aufsichtsratsmandat zum 1. Juni 2026 aus beruflichen Gründen nieder. Als Nachfolger soll Andreas Günther auf der nächsten Hauptversammlung gewählt werden, der bereits als Ersatzmitglied bestellt ist und über Erfahrung in Skalierung und digitaler Transformation verfügt, unter anderem beim Software-Testing-Anbieter Tricentis.


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