Albis: Dividendenerhöhung trotz Insolvenzwelle
Trotz eines sprunghaften Anstiegs der Unternehmens-Insolvenzen in Deutschland hat Albis Leasing das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Steuern von 5,7 Millionen Euro abgeschlossen, am oberen Ende der Prognosespanne von 4,5 bis 5,75 Millionen Euro und nahezu auf Vorjahresniveau von 5,8 Millionen Euro. Das Neugeschäftsvolumen kletterte auf den neuen Bestwert von 105,6 Millionen Euro, nach 101,5 Millionen Euro, die Neugeschäftsmarge verbesserte sich von 18,2 auf 19,0 Prozent.
Positiv wirkten nach Angaben des Hamburger Unternehmens vom Mittwoch operative Erträge, eine schlanke Kostenbasis sowie eine günstige Refinanzierungsstruktur. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,10 Euro je Albis Aktie (WKN: 656940, ISIN: DE0006569403, Chart, News) vor, nach 0,09 Euro für 2024 und 0,08 Euro für 2023. „Wir haben unsere Leistungsfähigkeit trotz des herausfordernden Marktumfelds weiter gesteigert und unseren nachhaltigen Wachstumskurs fortgesetzt. Dies ermöglicht uns, auch für das Geschäftsjahr 2025 wieder eine attraktive Dividende auszuzahlen”, so Albis-Chef Sascha Lerchl.
Für 2026 rechnet Albis mit einem Ergebnis vor Steuern zwischen 4,75 und 5,75 Millionen Euro. Steigende Insolvenzzahlen dürften den Risikovorsorgebedarf erhöhen und damit das Ergebnis belasten. Das Neugeschäftsvolumen soll sich zwischen 100,0 und 107,5 Millionen Euro bewegen, mit weiterem Wachstumsfokus im margenstarken Handel- und Herstellersegment.
Der deutsche Leasingmarkt bietet nach Einschätzung des Unternehmens erhebliches Wachstumspotenzial: Das Branchenfinanzierungsvolumen liegt bei 83,1 Milliarden Euro jährlich, rund ein Viertel der gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen wird über Leasing realisiert.
Die Albis Leasing Aktie notiert bei 2,90 Euro unverändert.

