Laiqon steigert verwaltetes Vermögen um 49 Prozent auf 9,75 Milliarden Euro
Die Laiqon AG hat im ersten Quartal 2026 das verwaltete Vermögen auf 9,75 Milliarden Euro gesteigert, nach 6,56 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 48,6 Prozent. Davon entfallen 7,33 Milliarden Euro auf das Asset Management, 1,46 Milliarden Euro auf das Wealth Management und 0,96 Milliarden Euro auf Digital Wealth. Neben der Übernahme des MainFirst-Portfolios von 2,10 Milliarden Euro war das organische Wachstum mit 1,70 Milliarden Euro substanziell, wovon laut Laiqon rund 82 Prozent auf Nettozuflüsse und 18 Prozent auf positive Performanceeffekte entfielen.
Laiqons Umsatzerlöse stiegen um 63 Prozent auf 10,56 Millionen Euro, nach 6,5 Millionen Euro im Vorjahr, getragen vor allem vom Asset Management, das um 104 Prozent auf 7,24 Millionen Euro zulegte.
Das EBITDA verbesserte sich auf minus 1,18 Millionen Euro, nach minus 2,77 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, bleibt damit aber weiterhin negativ. Zum 15. April 2026 lagen die AuM bereits bei 10,12 Milliarden Euro, das Segment Digital Wealth überstieg erstmals die Marke von einer Milliarde Euro verwalteten Vermögens.
„Wir sind mit den plangemäßen Ergebnissen des ersten Quartals 2026 trotz des Irankriegs sehr zufrieden”, sagt Laiqon-CEO Achim Plate am Montag. Man profitiere „von der Skalierung des aufgebauten eigenen Vertriebs und der Großprojekte mit renommierten Partnern. Diese ziehen jetzt kontinuierlich kräftig an und sorgen inzwischen für einen stetigen Ausbau unserer Assetbasis”.
Die Laiqon Aktie notiert bei 4,60 Euro mit 2,22 Prozent im Plus.
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