Salzgitter hebt Jahresprognose nach starkem Quartal deutlich an
Der Salzgitter-Konzern hat im ersten Quartal 2026 einen Außenumsatz von 2,3 Milliarden Euro erzielt, bleibt damit auf dem Vorjahresniveau. Das um Ergebniseffekte, die im Zusammenhang mit der Bewertung der Umtauschanleihe stehen, bereinigte EBITDA („EBITDA VX”) stieg auf 280 Millionen Euro (Vorjahr: 79 Millionen Euro), das EBT VX auf 179 Millionen Euro (Vorjahr: minus 27 Millionen Euro). Maßgeblicher Treiber war der Ergebnisbeitrag der at-equity bilanzierten Beteiligung an der Aurubis AG von 147 Millionen Euro (Vorjahr: 48 Millionen Euro), der neben dem operativen Anteil überwiegend durch Metallpreis-Bewertungseffekte geprägt war. Daneben verzeichneten die Bereiche Stahlerzeugung, Handel und Technologie Ergebnisverbesserungen.
Auf Basis des besser als erwartet ausgefallenen Auftaktquartals hebt Salzgitter die Jahresprognose für 2026 an: Das EBITDA VX wird nun zwischen 625 und 725 Millionen Euro erwartet, nach zuvor 500 bis 600 Millionen Euro. Das EBT VX soll zwischen 200 und 300 Millionen Euro liegen, nach bisher 75 bis 175 Millionen Euro. Die Umsatzprognose bleibt bei rund 9,5 Milliarden Euro.
Details zum vollständigen Q1-Abschluss werden am 12. Mai 2026 veröffentlicht.
Die Salzgitter Aktie notiert bei 51,00 Euro mit 2,53 Prozent im Plus.
