Werder Bremen mit 4,8 Millionen Euro Halbjahresverlust - DFL erteilt Lizenz
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (Juli bis Dezember 2025) erzielte der Fußball-Bundesligist und Anleihe-Emittent SV Werder Bremen einen Konzernumsatz von 72,0 Millionen Euro (Vorjahr: 69,9 Millionen Euro), während die betrieblichen Aufwendungen um 3 Millionen Euro auf 77,7 Millionen Euro stiegen. Der Periodenverlust betrug 4,8 Millionen Euro, eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahresminus von 5,0 Millionen Euro. Umsatztreiber waren höhere Transfererlöse von plus 5,0 Millionen Euro, die durch das frühe DFB-Pokal-Aus (minus 2,5 Millionen Euro) und rückläufige Merchandise-Einnahmen (minus 1,2 Millionen Euro) teilweise kompensiert wurden.
Die Liquidität sank auf 11,8 Millionen Euro, nach 46,6 Millionen Euro im Vorjahr — alle drei Cashflow-Komponenten wiesen negative Salden aus. Nach dem Bilanzstichtag schloss Werder eine zweite Kapitalerhöhung ab: Das regionale Bremer Unternehmerbündnis erhöhte seinen Anteil auf 19,39 Prozent.
Die DFL erteilte zudem die Lizenz für 2026/2027 ohne Auflagen — sowohl für die Bundesliga als auch für die 2. Bundesliga.
Für das Gesamtjahr 2025/2026 strebt Werder Bremen nach dem Vorjahresverlust wieder einen Jahresüberschuss an.
