SBO: Aktie wird abgestuft
Der Öl- und Gasmarkt wird weiter von den geopolitischen Spannungen bewegt. Vor allem der Iran-Konflikt sorgt für ein Auf und Ab. Die Ölpreise erreichten ein Hoch von 120 Dollar je Barrel, nach der aktuellen Entwicklung am Golf liegen sie wieder bei unter 90 Dollar. Viele Ölgesellschaften zögern derzeit mit Investitionen, die Lage bleibt schwierig. Erst 2027 könnte sich dies verbessern.
In diesem Markt ist SBO aus Österreich aktiv. Man will zwar diversifizieren, die Mehrzahl der Kunden kommt aber noch aus dem Öl- und Gasbereich. Allerdings agiert SBO verstärkt im Markt für Tiefsee-Strömungssteuerungen (Flow Control) und im Geothermie-Bereich. Hier möchte man weitere Marktanteile gewinnen.
In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie mehr als 35 Prozent zugelegt. Daher wird das Papier heute von den Analysten von mwb research abgestuft. Bisher sprachen die Experten eine Kaufempfehlung aus, das Kursziel lag bei 39,00 Euro. Dieses Kursziel wird in der aktuellen Studie bestätigt. Das Rating sinkt auf „halten“.
Prognostiziert wird von den Analysten für das laufende Jahr ein Umsatz von 468,9 Millionen Euro, 2027 sollen es 511,1 Millionen Euro sein. Das Ergebnis je Aktie wird bei 2,13 Euro bzw. 3,34 Euro gesehen. Die Dividende soll 1,06 Euro bzw. 1,50 Euro betragen, glauben die Analysten. Daraus würde eine Rendite von 2,9 Prozent bzw. 4,1 Prozent resultieren.
Die Aktien von SBO (WKN: 907391, ISIN: AT0000946652, Chart, News) geben heute an der Börse Wien 1,6 Prozent auf 35,90 Euro nach.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: SBO AG.
