Mountain Alliance: Rheinmetall kommt ins Spiel
Im November 2025 hat Mountain Alliance die Beteiligung an einem Defence-Unternehmen bekannt gegeben. Damals wurde nicht gesagt, um welche Gesellschaft es sich dabei handelt. Jetzt ist klar, dass die im m:access der Börse München notierte Gesellschaft bei der Destinus Group aus den Niederlanden eingestiegen ist.
Destinus entwickelt und fertigt skalierbare Angriffs- und Abwehrsysteme. Dabei handelt es sich um Marschflugkörper, gelenkte Raketensysteme, Abfangplattformen sowie Turbojet-Triebwerke. Die jährliche Produktionskapazität liegt bei 2.000 Systemen.
Destinus ist kürzlich ein Joint Venture mit Rheinmetall eingegangen. Gemeinsam engagiert man sich bei „Rheinmetall Destinus Strike Systems“. Die neue Gesellschaft, an der Destinus 49 Prozent hält, soll Drohnen fertigen.
Cornelius Boersch, Aufsichtsratschef von Mountain Alliance, sagt: „Mit der Beteiligung an Destinus haben wir gezielt in ein Unternehmen investiert, das technologisches Know-how mit industrieller Skalierungsfähigkeit verbindet. Die Kombination aus wachsender Produktionsbasis, validierten Systemen und starken Industriepartnerschaften – insbesondere mit Rheinmetall – unterstreicht das erhebliche Wertsteigerungspotenzial unseres Investments.“ Dies solle sich, so Boersch, perspektivisch im NAV niederschlagen.
Die Aktien von Mountain Alliance (WKN: A12UK0, ISIN: DE000A12UK08, Chart, News) gewinnen 1,9 Prozent auf 2,72 Euro. In den vergangenen sechs Monaten schafft die Aktie ein Plus von 17 Prozent. Blickt man zwölf Monate zurück, zeigt sich ein kleines Minus von einem Prozent.
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