Puma: Zurückhaltung ist spürbar
Am 30. April wird Puma Zahlen zum ersten Quartal publizieren. Die Analysten von mwb research rechnen mit einem Umsatz von 1,83 Milliarden Euro, im Vorjahr wurden 2,07 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Markt hält 1,82 Milliarden Euro für machbar.
Die Bruttomarge soll von 47,0 Prozent auf 46,5 Prozent sinken. Das trifft auch die Markterwartungen. Das EBIT sehen die Experten zum Jahresauftakt bei 20 Millionen Euro bis 35 Millionen Euro, damit würde es gegenüber den 70 Millionen Euro aus dem Vorjahr klar sinken. Puma rechnet 2026 mit einem EBIT zwischen -50 Millionen Euro und -150 Millionen Euro.
2026 dürfte bei Puma ein Übergangsjahr werden. Wichtig wird sein, welche Weichen für das neue Jahr gelegt werden. Auch der Einstieg von Anta bewegt den Markt. In der Folge könnte die langfristige Strategie angepasst werden. Letztlich wird das aktuelle Jahr auch durch den Iran-Konflikt belastet. Dadurch steigt die Zurückhaltung bei Verbrauchern.
Die Analysten bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von Puma. Das Kursziel sehen die Experten unverändert bei 23,00 Euro.
Erwartet wird von den Analysten im laufenden Jahr ein Verlust je Aktie von 1,53 Euro. 2027 soll es einen Gewinn je Papier von 0,68 Euro geben, der 2028 auf 1,36 Euro ansteigen soll.
Die Aktien von Puma (WKN: 696960, ISIN: DE0006969603, Chart, News) gewinnen 3,8 Prozent auf 25,25 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 33 Prozent.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Puma.
