Renk: Coverage wird aufgenommen
Die Analysten der DZ Bank starten die Beobachtung der Aktie von Renk. Sie bescheinigen dem Konzern eine überzeugende und wettbewerbsfähige Technologie. Man ist im Bereich der Antriebstechnologien für kettenbasierte Militärfahrzeuge und für Schiffsgetriebe an führender Position vertreten. Die starken Rüstungsbestrebungen der NATO sollten sich sehr positiv auf die Geschäfte von Renk auswirken. Man ist aus Sicht der Analysten in vielen Ländern gut positioniert.
Der Auftragsbestand liegt 2025 bei 6,7 Milliarden Euro und soll bis 2030 auf 8,2 Milliarden Euro ansteigen. Die Kapazitäten dürften somit stark ausgelastet sein. In den kommenden Jahren rechnen die Analysten mit jährlichen Umsatzsteigerungen von 17 Prozent. Das bereinigte EBIT soll sich jährlich um 22 Prozent verbessern. Auch nach 2030 soll sich das Wachstum fortsetzen.
Prognostiziert wird von den Analysten bei ihrer ersten Analyse des Titels für 2026 ein Gewinn je Aktie von 1,67 Euro. 2027 soll das Plus bei 2,12 Euro liegen. Die Schätzung für 2028 beläuft sich auf 2,68 Euro. Die Dividende soll, so das Modell der Analysten, in diesem Zeitraum von 0,67 Euro über 0,87 Euro auf 1,21 Euro ansteigen.
Bei der ersten Studie zu Renk gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für den Titel. Das erste Kursziel beläuft sich auf 65,00 Euro.
Die Aktien von Renk geben am Nachmittag 2,7 Prozent auf 54,14 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 26 Prozent.
