Cenit: Keine Dividende für 2025 - Rekord-Auftragsbestand
Der Stuttgarter IT-Dienstleister Cenit AG hat im Geschäftsjahr 2025 Konzernumsätze von 209,5 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA sank auf 12,3 Millionen Euro (Vorjahr: 17,3 Millionen Euro), belastet durch Einmalaufwendungen von rund 4,0 Millionen Euro sowie anfängliche Verluste aus Unternehmensakquisitionen. Das EBIT lag bei 0,3 Millionen Euro, der Verlust für 2025 je Cenit Aktie bei 0,14 Euro nach einem Minus von 0,23 Euro im Jahr zuvor. Positiv entwickelte sich das Eigengeschäft: Der Umsatz mit CENIT-eigener Software wuchs um 11,2 Prozent auf 21,4 Millionen Euro. Der operative Cashflow stieg um 36,7 Prozent auf 14,1 Millionen Euro, die Netto-Bankverbindlichkeiten wurden um 28 Prozent auf 17,1 Millionen Euro zurückgeführt.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 10. Juni 2026 den Verzicht auf eine Dividende vor.
Für 2026 rechnet Cenit mit einem Konzernumsatz von mindestens 210 Millionen Euro und einem EBITDA von mindestens 18 Millionen Euro — ein Anstieg von 46,6 Prozent gegenüber 2025. Basis der Prognose ist ein Auftragsbestand von 93,5 Millionen Euro zum Jahresende 2025, dem höchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Mögliche Akquisitionseffekte sind in der Planung nicht enthalten.
Die Cenit Aktie notiert bei 6,44 Euro mit 4,21 Prozent im Minus.
