Lanxess: Aktie wird abgestuft
Am 7. Mai gibt es bei Lanxess Zahlen zum ersten Quartal. Das Tal scheint auch zum Jahresauftakt noch nicht durchschritten zu sein. Die Analysten von mwb research glauben, dass es im Vergleich zum vierten Quartal keinen wirklichen Aufschwung gegeben hat. Währungseffekte spielen dabei ebenso eine Rolle wie Wettereffekte in den USA. Endmärkte bleiben schwach, egal ob man in den Bau-, Auto- oder Agrarchemie-Bereich schaut. Das hat Auswirkungen auf die Kapazitätsauslastung.
Bei energie- oder ölintensiven Produkten hat Lanxess teils die Preise angehoben. Hier hat man jedoch auch höhere Einkaufspreise nach dem Iran-Schock. Die höheren Preise sind somit nur eine Weitergabe der höheren Kosten und wirken sich nicht positiv auf das Ergebnis aus.
Bisher haben die Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Lanxess ausgesprochen. Das Kursziel lag bei 17,00 Euro. Dieses Kursziel wird in der neuen Studie bestätigt. Das Rating für die Aktie sinkt hingegen auf „halten“.
Eine Erholung scheint auch aufgrund der Krise im Mittleren Osten erst im zweiten Halbjahr realistisch zu sein. Die Abstufung erfolgt aber auch, da der Kurs inzwischen über dem Kursziel liegt.
Die Experten rechnen 2026 mit einem Verlust je Aktie von 0,15 Euro, im kommenden Jahr soll es einen Gewinn je Aktie von 1,17 Euro geben.
Die Papiere von Lanxess (WKN: 547040, ISIN: DE0005470405, Chart, News) verlieren 3,5 Prozent auf 17,92 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 18 Prozent nachgegeben.
