EPH Group: 2027 soll schwarze Zahlen bringen
Die EPH Group hat sich ein neues Projekt in Vorarlberg gesichert. Damit wächst die Pipeline der Österreicher weiter an. Da das Closing noch nicht erfolgt ist, wird dieses Projekt aber noch nicht im Modell der Analysten von NuWays berücksichtigt.
Für die Experten zeigt die jüngsten Meldung aber deutlich, dass EPH in der Lage ist, sich attraktive Objekte zu sichern. In diesem Fall liegt das zu entstehende Ressort direkt neben einer Liftstation, so hat man einen direkten Zugang zu einem attraktiven Skigebiet. Entstehen soll dort ein Ressort im mindestens 4-Sterne-Segment mit 499 Betten. Angesprochen werden sollen internationale Touristen, die einen Aktivurlaub mit Wellness suchen. Es gibt bereits eine Baugenehmigung für das Projekt, die nur leicht angepasst werden muss.
Der Verkäufer erhält kein Bargeld, vielmehr werden ihm Parkplätze in einer noch zu bauenden Parkgarage gehören. Somit muss EPH keine Zahlungen an den bisherigen Besitzer leisten.
In den Alpen ist die Nachfrage nach hochwertigen Ferienzielen weiter hoch. In dieser Nische ist EPH aktiv. Man will aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und eine diversifizierte Pipeline aufbauen.
Zur Finanzierung von Projekten bereitet EPH eine Kapitalerhöhung vor. Beim Thema Gewinne und Dividenden plant EPH mit einer Ausschüttungsquote von 30 Prozent. Die Analysten rechnen 2027 mit einem Gewinn je Aktie von 2,94 Euro. 2028 sollen es 5,02 Euro sein. Für das laufende Jahr prognostizieren sie einen Verlust je Aktie von 0,60 Euro.
Unverändert sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien von EPH aus. Das Kursziel steht weiter bei 102,00 Euro.
Die Papiere von EPH (WKN: A3EGG4, ISIN: AT0000A34DM3, Chart, News) notieren in Stuttgart unverändert bei 83,00 Euro.
