IBU-tec zahlt erstmals Dividende – Batteriesparte als Wachstumsmotor
IBU-tec advanced materials hat den geprüften Jahresabschluss 2025 veröffentlicht und bestätigt die Anfang März kommunizierten vorläufigen Zahlen vollumfänglich. Das EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahr nach HGB-Bilanz von 1,0 auf 4,6 Millionen Euro. Unter dem Strich meldet das Unternehmen je IBU-tec Aktie eine „schwarze Null” nach 1,12 Euro Verlust im Jahr 2024. Der operative Cashflow ist von 9,3 Millionen Euro auf 14,5 Millionen Euro gestiegen.
Auf dieser Basis schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 eine Dividende von 0,12 Euro je Aktie vor — die erste Ausschüttung in der Geschichte des Unternehmens aus weimar.
Für 2026 erwartet IBU-tec laut Angaben im Geschäftsbericht einen Umsatz zwischen 37 und 39 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge zwischen 7 und 10 Prozent. Der strategische Fokus liegt auf dem Aufbau der LFP-Kathodenmaterialproduktion am Standort Bitterfeld im Rahmen der Verträge mit der VW-Tochter PowerCo SE. Die geplante Jahreskapazität beläuft sich auf gut 15.000 Tonnen, der Produktionsstart ist für 2028 vorgesehen. Für das Jahr 2030 peilt IBU-tec allein im Segment Batteriematerialien einen Umsatz von 85 bis 90 Millionen Euro an, auf Konzernebene sollen es mindestens 120 bis 140 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 13 bis 15 Prozent sein.
Die IBU-tec Aktie notiert bei 14,20 Euro mit 4,41 Prozent im Plus.
