TK Elevator: Neue Gedankenspiele über einen Börsengang
Bei TK Elevator aus Düsseldorf gibt es erneut Überlegungen, an die Börse zu gehen. Dies ist für den Aufzughersteller aktuell eine sehr konkrete Option. Es gibt jedoch auch Spekulationen, ob Mitbewerber Kone aus Finnland die Deutschen kaufen könnte. Darüber hat zuletzt „Bloomberg“ berichtet. Hier könnten die Kartellbehörden jedoch Einspruch erheben, da durch ein Zusammengehen eine zu beherrschende Stellung im Aufzugbereich entstehen könnte.
Bis 2020 gehörte TK Elevator zu ThyssenKrupp. Die Gesellschaft wurde dann mehrheitlich an Cinven und Advent für 17,2 Milliarden Euro veräußert. ThyssenKrupp hält noch eine Minderheitsbeteiligung an TK Elevator, die angeblich bei rund 16 Prozent liegt. Ein Staatsfonds aus Saudi-Arabien ist mit 15 Prozent an TK Elevator beteiligt. Die RAG-Stiftung hält, so die Börsen-Zeitung, 6 Prozent an dem möglichen IPO-Kandidaten.
Der Umsatz der Gesellschaft lag zuletzt bei 9,2 Milliarden Euro. Es gab ein EBITDA von 1,6 Milliarden Euro. Der Wert der Gesellschaft soll laut Marktgerüchten inzwischen bei 25 Milliarden Euro liegen.
Ob es, vermutlich im zweiten Halbjahr, zu einem Börsengang kommt, hängt möglicherweise auch von der Entwicklung der Börse ab. Die aktuelle Volatilität aufgrund des Iran-Konflikts könnte das vorläufige Aus für die IPO-Option bedeuten.
