Dermapharm senkt Dividende auf 88 Cent je Aktie, Marge gesteigert
Der Pharmahersteller Dermapharm hat den Konzernerlös 2025 planmäßig auf 1,165 Milliarden Euro gesenkt nach 1,18 Milliarden Euro im Vorjahr. Ursache war der bewusste Abbau margenschwacher Produkte im Parallelimportsegment, dessen Erlöse um 18,9 Prozent auf 195,6 Millionen Euro sanken. Das bereinigte operative Ergebnis entwickelte sich dennoch positiv: Es stieg um 2,9 Prozent auf 324,8 Millionen Euro, die bereinigte Marge verbesserte sich von 26,7 auf 27,9 Prozent. Der Gewinn unter dem Strich steigt von 112 Millionen Euro auf 131 Millionen Euro.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von 0,88 Euro je Dermapharm Aktie zur Abstimmung vor, 2 Cent weniger als zuvor ausgeschüttet wurden.
Wachstumsträger war das Segment Markenarzneimittel, das seinen Erlös um 5,2 Prozent auf 617,2 Millionen Euro steigerte, getragen von der Allergopharma-Gruppe und den internationalen Tochtergesellschaften. Seit Oktober 2025 ergänzt die übernommene österreichische F. Trenka mit ihren in der MENA-Region etablierten Marken Eucarbon und Biocarbon das Portfolios. Belastend wirkte neben dem Parallelimportgeschäft auch das Segment Andere Gesundheitsprodukte, wo der laufende Umbau bei Arkopharma sowie US-Importzölle und Währungseffekte bei Euromed das bereinigte EBITDA von 56,3 auf 53,4 Millionen Euro drückten.
Für 2026 erwartet der Vorstand Erlöse zwischen 1,18 und knapp 1,22 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 331 bis 341 Millionen Euro.
Die Dermapharm Aktie notiert bei 2,44 Euro mit 0,17 Prozent im Plus.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Dermapharm Holding.
