Deutz: Vieles hängt vom Motoren-Geschäft ab
Die Zahlen von Deutz für das abgelaufene Jahr liegen leicht unter den Erwartungen des Marktes. Die Kölner melden einen Umsatz von 2,04 Milliarden Euro (+13 Prozent), die Analysten der DZ Bank gingen von 2,14 Milliarden Euro aus. Das bereinigte EBIT von 112 Millionen Euro bedeutet ein Plus von 46 Prozent. Hier lag der Konsens 4 Millionen Euro höher.
2026 soll es einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro bis 2,5 Milliarden Euro geben, der Markt hält 2,44 Milliarden Euro für realistisch. Im Modell der Analysten stehen 2,397 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll von 5,5 Prozent (2025) auf 6,5 Prozent bis 8,0 Prozent ansteigen. Das entspricht einem absoluten Wert von 150 Millionen Euro bis 200 Millionen Euro. Im Modell der Analysten werden 178 Millionen Euro genannt.
2030 will Deutz einen Umsatz von 4,0 Milliarden Euro erreichen. Dann soll die Marge bei 10 Prozent liegen. Berücksichtigt wird bei diesem Ausblick auch anorganisches Wachstum.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Deutz. Das Kursziel legt von 9,30 Euro auf 9,90 Euro zu.
Die Experten werten den Ausblick als vorsichtig. Vieles hängt davon ab, wie sich das Motoren-Geschäft entwickeln wird. Die Bewertung wird als günstig angesehen.
Prognostiziert wird von den Experten für 2026 ein Gewinn je Aktie von 0,92 Euro, der 2027 auf 1,13 Euro ansteigen soll. Die Schätzung für 2028 steht bei 1,26 Euro.
Impulse kann die Aktie durch den Aufstieg in den MDAX erhalten. Bis zum 20. März war man im SDAX gelistet.
Die Aktien von Deutz (WKN: 630500, ISIN: DE0006305006, Chart, News) gewinnen 1,1 Prozent auf 8,57 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 25 Prozent.
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