3U Holding verzeichnet Verlustjahr 2025 – Bitcoin-Bestand verdoppelt
Die 3U Holding hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernverlust von 8,9 Millionen Euro abgeschlossen, nach einem Gewinn von 0,7 Millionen Euro im Vorjahr. Der Konzernerlös sank auf 53,0 Millionen Euro (Vorjahr: 55,7 Millionen Euro) und verfehlte damit die zuletzt angepasste Prognose von 54 bis 56 Millionen Euro knapp. Das EBITDA drehte auf minus 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: plus 3,8 Millionen Euro), belastet durch Restrukturierungskosten von 1,6 Millionen Euro, gestiegene M&A-Beratungsaufwendungen sowie einen akquisitionsbedingten Personalkostenanstieg um 25,5 Prozent auf 13,7 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote sank von 69,2 auf 49,8 Prozent, die liquiden Mittel gingen planmäßig von 42,6 auf 12,5 Millionen Euro zurück.
Operativ konnte das SHK-Segment trotz schwierigem Marktumfeld den Umsatz durch die Integration der EMPUR-Gruppe um 11,3 Prozent auf 36,2 Millionen Euro steigern, belastete das Konzernergebnis mit einem negativen EBITDA von 6,4 Millionen Euro jedoch deutlich. In den Bereichen ITK und Erneuerbare Energien blieben die EBITDA zwar positiv, lagen aber unter ihren Vorjahreswerten.
Ausgebaut wurde der Bitcoin-Bestand: 3U verdoppelte seine Kryptowährungsreserve auf 427,1 Bitcoin (BTC) zu einem Einstandskurs von durchschnittlich 75.259 Euro je Bitcoin – der Bilanzwert belief sich zum Jahresende auf 31,8 Millionen Euro. Davon werden 200 BTC als langfristige strategische Reserve gehalten, weitere 227,1 BTC als flexible Treasury-Position. Parallel wurde das Repowering des Windparks Langendorf abgeschlossen, durch das die Nennleistung von 22,5 auf 43 MW stieg und die gesamte Wind- und Solarkapazität des Konzerns auf 73 MW kletterte.
Für 2026 erwartet der 3U-Vorstand eine deutliche Ergebnisverbesserung: Bei Erlösen von 55 bis 60 Millionen Euro soll das EBITDA auf 6 bis 8 Millionen Euro steigen.
Die 3U Holding Aktie notiert bei 1,035 Euro mit 0,96 Prozent im Minus.
