Erwe Immobilien muss außerordentliche Hauptversammlung einberufen
Bei Erwe Immobilien dürfte es einen Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals geben. Das wird bei den Jahresabschlussvorbereitungen für 2023 deutlich.
Begründet wird dies vor allem mit bilanziellen Folgen der durch Abwertungen gesunkenen Buchwerte von Immobilien. Dadurch kommt es zu Wertberichtigungen. Die Belastung des bilanziellen Eigenkapitals dürfte bei 13,46 Millionen Euro liegen. Zum 31. Dezember 2023 wird es somit vermutlich ein Eigenkapital von 8,52 Millionen Euro geben.
Noch existieren keine Abschlüsse für 2024 und 2025. Es dürfte aber klar sein, dass das bilanzielle Eigenkapital auch für diese Geschäftsjahr unterhalb der Hälfte des Grundkapitals liegen wird. Erst in diesem Jahr können Maßnahmen zum Verlustausgleich getroffen werden. Hier arbeitet Erwe derzeit an einem entsprechenden Konzept.
Aufgrund der Verlustanzeige muss Erwe eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Diese soll am 2. Juni stattfinden.
Die Aktien von Erwe Immobilien (WKN: A1X3WX, ISIN: DE000A1X3WX6, Chart, News) geben 6,9 Prozent auf 0,27 Euro nach. In den vergangenen sechs Monaten kommt das Papier auf ein Minus von 20 Prozent.
